Kollnburg
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hier liegt Kollnburg

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Kollnburg wird im Volk als Schloß bezeichnet. Der Rittersitz aber war, wie der Name richtig ausdrückt, eine Burg. Die Ritterburg hatte ein Wohnhaus, einen mit Stein gepflasterten Hof mit einer stattlichen Burgmauer und eine Zugbrücke. Innerhalb der Ringmauer waren tiefe Ziehbrunnen mit Walze, langer Kette und Eimer. Auch einige Nebengebebäude, wie z.B. das Fräuleinhaus, befanden sich dort. Im Burghof waren auch die Hütten für die Schweiß- und übrigen Jagdhunde, welche abends, nach Aufzug der Brücke, losgelassen wurden. Hoch oben auf dem Turm, war der Turmwartl, um sofort durch Blasen auf seinem Horne anzuzeigen, wenn sich Reisige der Burg näherten.

Kollnburg war eine echte Ritterburg. Die Ritter zogen in die Fehde und kamen oft selbst nicht mehr zurück. Die Wersachen und das Geld wurden häufig vergraben oder eingemauert. Wenn ein Ritter seinen Reichtum zeigen wollte, ließ er Münzen unter den Mörtel mischen.

Den Erzählungen nach sollen in Kollnburg noch mindestens drei Schätze verborgen sein:

Einmal der bekannte aber noch nicht gefundene Schatz des Ritters Hans Leiminger aus dem Jahre 1400.

Dann der Schatz der geköpften Frau. Sie war eine Schloßfrau, welche die Schweden bis hoch oben in die schwarze Kuchl verfolgten. Weil sie aber das verborgene Geld und die Wertsachen nicht offenbaren wollte, wurde ihr von ihren Verfolgern der Kopf abgeschlagen. Der Schatz blieb verborgen. Noch zu Großvaters Zeiten soll allnächtlich eine Frau ohne Kopf von der sog. "schwarzen Kuchl" herabsteigen und ihren Schatz behüten.

Und drittens der Schatz eines österreichischen Obersten, eines Herrn von Orth, welcher mit einer Haushälterin einsam in Kollnburg lebte. Als er in den Krieg ziehen musste, verbarg er sein Vermögen in Kollnburg und fiel in einer Schlacht. Seine treue Dienerin wartete bis zu ihrem Tode auf ihren Herrn. Sie konnte nicht glauben, dass er längst das Leben hatte lassen müssen. Sie allein wusste die Stelle des Schatzes und bewahrte dieses Geheimnis bis zu ihrem Tode. Sie starb allein in der Burg. Man fand sie entseelt, mit einem Gebetbuch in der Hand, worin am Ende auf dem leeren Blatt kurz bemerkt war, dass sie den Schatz ihres Herrn hüte, bis er wiederkomme.

Glaubt man der Volkssage, so kommen die vergrabenen Schätze zeitweilig hervor und sonnen sich oder sie zeigen sich als Gluthaufen in der Nacht, bei Tag als Glasscherben, Tannenzapfen, Getreidekörner oder Schlangenhaufen, und nur wer das rechte Mittel weiß, z.B. schnell etwas geweihtes auf den maskierten Schatz wirft, der kann ihn ergreifen.


Geschichten und Erzählungen um die engere Heimat sind bei uns im Bayerischen Wald immer noch recht lebendig. Es gibt unzählige Sagen und Geschichten von Erscheinungen, vom Leibhaftigen mit seinem Geißfuß, von unerklärlichen Gebaren und schwarzen, riesigen Hunden, von Teufelsaustreibungen und wandelnden Frauen, von Heinzelmännern und allerlei zwielichten Gestalten...

Kollnburg - im Wandel der Zeit Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch in unserem Burgdorf von den Geschichten um unsere Heimat verzaubern. Und wer weiß? Vielleicht zeigt sich gerade Ihnen der sagenumwobene Schatz...
Texte, Erzählungen und teilw. Bilder wurden aus dem Buch "Kollnburg - im Wandel der Zeit" von Michael Köppl entnommen. Das Buch kann in der Tourist-Info Kollnburg bezogen werden.

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