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Tradition & Brauchtum

| Kollnburg - die Faschingshochburg des Bayerischen Waldes |
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Die Kollnburger, unter der Leitung des Faschingsvereins "Die Burgnarren", küren beim Inthronisierungsball Anfang Januar ein Prinzenpaar, das mit seiner Faschings- regierung und den flotten Gardemädchen den Ort bis zum Faschingsdienstag fest im Griff hat. Für die Dauer des Faschings ist jedes Wochenende mit bunten Faschingsbällen gefüllt.
Zum Höhepunkt am Faschingssonntag werden alljährlich die lustigen Missgeschicke der Dorfbewohner und der Nachbarorte aufs Korn genommen.
Der Gaudiwurm schlängelt sich durch die engen Gassen des kleinen Burgdorfes und endet am Dorfplatz. Dort werden die einzelnen Wägen vorgestellt und anschließend wird beim traditionellen „Faschingssupp`n-Essn“ im Saal des Burggasthofes weiter gefeiert.

Weitere Infos unter: www.burgnarren-kollnburg.de
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| Bauerntheater in Kollnburg - alljährlich ein Spektakel |
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Jährlich zur Jahreswende studiert die Theatergruppe der FF Kollnburg einen lustigen Dreiakter ein und bringt das Stück auf der Bühne des Saal im Gasthof "zum Bräu" zum Besten.
Termine: 2. Weihnachtsfeiertag (nachmittags und abends), am Neujahrstag und am Dreikönigstag.

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| Heimatfeste |
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Vom bodenständigen Brauchtum wird im Bayerischen Wald nicht nur gesprochen - es wird gelebt und erlebt. Fahnenweihen, Fronleichnam, Jahrtage der Vereine, Erntedank. Die Verbundenheit der Bevölkerung mit überlieferten Sitten und Bräuchen kommt bei vielen Anlässen zum Ausdruck. Die jeweiligen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. |

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| Maibaumaufstellen |
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Alljährlich am 30. April oder 01. Mai wird auf dem Dorfplatz in Kollnburg und in vielen Weilern um Kollnburg nur mit Muskelkraft und mit Hilfe von sog. "Schwaiberln" der Maibaum aufgestellt.
Geschmückt mit den hölzernen Zunftzeichen und gekrönt vom bebänderten Bäumchen und dicken Tannenkränzen kündet er weithin von Tradition und Gastlichkeit bis in den Herbst hinein |

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| Totenbretter |
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Totenbretter - ein Stück Volkskultur. Sie künden von einer innig-besinnlichen Totenehrung, wie sie den Menschen im Bayerischen Wald von jeher zu eigen ist.
Der Brauch, die hölzernen Gedenktafeln aufzustellen wird auch heutzutage wieder gepflegt.
Man gedenkt hier der Menschen und deren Schicksale, an die erinnert wird und achtet diejenigen, die diese Zeichen gesetzt haben.

Früher erfüllten die Totenbretter eine rein praktische Funktion. So lange, bis der Schreiner den Sarg angefertigt hatte, legte man den in ein Leinentuch gehüllten Leichnam auf ein Brett. Im Glauben, dass die Seele erst nach dem Verfall des Totenbrettes in den Himmel aufsteigen kann, ließ man das nach der Beerdigung des Toten beschriftete Brett - oft mit einem Spruch versehen, der manchmal humorvoll über den schmerzhaften Verlust hinwegtrösten sollte - unter mächtigen Bäumen oder Weggabelungen aufstellen und es sollte dann in der freien Natur verrotten. Man glaubte, erst dann könnte die Seele des Verstorbenen aus dem Fegefeuer in den Himmel gelangen.
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| Marterl und Wegkreuze |
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Häufig stößt man bei Wanderungen im Bayerischen Wald auf Wegkreuze, die am Feld- oder Waldrand aus Frömmigkeit oder zur Erinnerung an Verstorbene aufgestellt wurden.
Marterl sind Gedenkkreuze oder -steine, die an Unfallstellen an die dort tödlich Verunglückten erinnern. |

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